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 bei der Regatta der Eisernen 2016

Bericht zum J70-Ausflug zur Regatta der Eisernen 2016 in Konstanz
Es ist mal wieder soweit: Das ganz große Highlight vom Bodensee mit einer echt internationalen Regatta im Dezember steht wieder an: Die Eiserne!

Was die Leute aus durchaus weiter Entfernung zur Eisernen treibt, ist zum einen bestimmt, dass es keine Kollision mit anderen Terminen gibt (Wer segelt schon freiwillig im November?) und dass die Regatta garantiert pünktlich startet: Wind ist Nebensache, aber dazu später mehr.
Wie auch immer in 2016 kommen immerhin 208 Starter nach Konstanz. Wir Vier, Anica, Yannik, Christian und Frank wollen natürlich auch dabei sein. Dabei wird Anica kurzer Hand zu unserer Steuerfrau prämiiert. Dieser strategische Schachzug sollte noch reich belohnt werden!

Die 208 Starter sind natürlich wiederum in viele Grüppchen verteilt. Bei uns sind acht J70 in einer Gruppe gemeldet, von denen auch tatsächlich 7 antreten. Nicht schlecht, denn es ist immerhin Ende November! Das reicht auch für eine Klassenwertung.

Die Prognose verspricht ruhiges Segeln bei einem typischen Novembertag. Und genau so war es auch: Grauer Tag mit Durchschnittswind von einem Knoten und in den Spitzen, naja da war die Prognose nicht so einheitlich: Manchmal waren 3 Kn als Spitze angegeben, manchmal auch 1Kn. Ich frage  mich nur, wie mißt man das?

Da die Prognose auch exakt zu traf, gab es beim ersten Startversuch, der natürlich sehr pünktlich (àeine wesentliche Stärke der Veranstaltung s.o.) erfolgte, gleich eine verfahrene Situation: Die eine Hälfte wollte bereits von der richtigen Seite über die Startlinie treiben, während die andere Hälfte noch versuchte überhaupt auf die richtige Seite der Startlinie zu gelangen. Dabei versuchten beinahe alle schon mit dem Ankündigungssignal mit voller Fahrt los zu preschen. Frühstart ausgeschlossen, da der eine Knoten Wind wegen Massenfeld auch noch am schwächeln war.  

Schließlich hatte die Wettfahrtleitung ein Einsehen und brach die Wettfahrt ab. Dies gab uns die Zeit tatsächlich auf die richtige Seite der Linie zu kommen. Nicht allzulange danach kam der nächste Start. Es war klar, dass inzwischen alle auf der richtigen Seite der Startlinie waren und der Start erfolgen würde, obwohl der Wind immer noch gleich war (Erfolgsrezept der Eisernen s.o.). 

Wir pumpten uns deswegen wie die Teufel an die Startlinie heran und konnten in der Mitte ganz gut raus kommen.  Leider haben wir dann mit dem Start das Pumpen eingestellt und versuchten unser Glück mit dem Genacker. Hier erwies sich unsere Mitte als nicht so glücklich, da wir im Winkel zum Wind (welcher Wind?) durch andere  Boote relativ eingeschränkt waren und des öfteren ein großes Boot von hinten oder von oben (Luv) kommend uns über den Schlappen fuhr bzw. trieb: Keine Chance zum Ausweichen, weil der  Weg zur Tonne ein  Anlieger-Kurs war. 

Deswegen hing der Genacker des öfteren relativ schlaff nach unten. Nach längerem Treiben erreichten wir dann doch die erste Tonne. Über die Zeit die wir dafür benötigten war auch klar, dass es auch gleichzeitig die letzte Tonne sein würde: es ging nach der Tonne direkt ins Ziel. 
Vor der Tonne drehte der Wind noch einmal und wir konnten ohne Genacker mit passender Höhe die Tonne anliegen und zwei unserer Konkurrenten knapp vor der Tonne im Luv überlaufen: Hochstimmung an Bord!  

Nach der Rundung versuchten wir mehr unseren eigenen Raum für Kreuzen unter Genacker zu finden. Nach kleiner Meinungsverschiedenheit mit anderen rundenden Booten über den richtigen Kurs fanden wir doch noch genug Platz  für das Genackersegeln und Christian zauberte mit dem Genacker und der Leeschot auf dem Großbaum richtig Druck ins Boot. Einmal behauptete Anica sogar, Sie hätte zum ersten Mal etwas am Rumpf plätschern gehört. Wir schauten uns zumindest alle ungläubig an und lauschten. 

Auf alle Fälle gelang es uns noch ein weiteres J70-Boot kurz vor dem Ziel abzufangen. Ergebnis: Wieder Hochstimmung an Bord und Platz 4 in der J70-Wertung!

Zieldurchgang, Motor dran und nix wie ab zum Glühweintrinken im DSMC ! An Land war dann alles schnell verpackt und wir sind den restlichen Nachmittag am Staader Glühwein- und Wurst-Stand abgehangen. 
So gesehen war es dann schon fast ein Staader Vereins-Treffen bei der Eisernen. Und wir als Mitsegler bei der Eisernen können sagen: Klasse Empfang am Staader Stand bei  lecker Wurst mit Wein!  Super und weiter so, Jungs! 
Bei der Preisverteilung am nächsten Tag konnten wir dann noch unseren Joker plazieren: Unsere Steuerfrau Anica hat nämlich noch einen Blumenstrauß bekommen und den hat sie auch echt verdient! 

Vielen Dank von meiner Seite an Kläuser, dass er das Boot für die Regatta zur Verfügung gestellt hat!

Frank
 









 
 
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